PRESSE:


Pressemitteilung

Südkurier,
27.09.2017
Biniossek außer Kontrolle

Aus dem Bericht des Südkuriers "Freud und Leid bei Räten und Bürgern" vom 26. September 2017 geht hervor, dass Roland Biniossek dort anknüpft, wo er vor der Wahl aufgehört: die beleidigenden Tiraden gegen demokratisch gewählte Vertreter unserer parlamentarischen Demokratie geht weiter. Er wird zitiert, dass Die Linke der Ansicht sei, dass "der in unseren Augen überwiegend altbackene Gemeinderat mit einer CDU-Fraktion, in der kein Einziger den modernen Anforderungen für einen Stadtrat gerecht wird" am besten durch weitere Stadträte seiner Partei bei der nächsten Kommunalwahl im Jahr 2019 aufgefrischt werden müsste. Wir, die Junge Union Überlingen, fordern Roland Biniossek erneut dazu auf, sein Amt als Stadtrat niederzulegen und dadurch mit einem guten Beispiel voranzugehen, um den ersten Schritt zur Auffrischung des Stadtrates zu unternehmen. Denn seine Forderung steht im luftleeren Raum, bedingt durch das noch immer schlechte Ergebnis der vergangenen Bundestagswahl. "Woher Herr Biniossek die Grundlage für seine Forderung nimmt ist mir schleierhaft. Weder sind jüngere potentielle Ratsmitglieder der Linke absehbar, noch existiert im Bodenseekreis eine nennenswerte politische Basisgruppe der Linke, aus derer sich moderner Nachwuchs für einen Stadtrat rekrutieren könnte" meint der Vorsitzende der JU Überlingen, Dominik Mattes.

>Bildungsmist< - Pressemitteilung zur Stellungnahme des MdL Hahn

Südkurier,
23.07.2017
"CDU Aktionen gegen Gemeinschaftsschule Salem"

Die Junge Union Überlingen ist überrascht von den jüngsten Äußerungen des MdL Martin Hahn bezüglich des Meinungstreffens "Wie reagieren, auf die Oberstufengedankenspiele der Salemer Gemeinschaftsschule?". Dabei ist eindeutig, dass bei einer jetzigen Antragsstellung für eine gymnasiale Oberstufe, die Gemeinschaftsschule (GMS) Salem im Beantragungsraum nicht die notwendige Anzahl von 60 prognostizierten Oberstufenschülern vorzuweisen hätte. Es ist durchaus berechtigt, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie eine Schule bei dieser Faktenlage dann zu der notwendigen Anzahl von Schülerinnen und Schülern kommen könnte. "In diesem Zuge zu behaupten, dass es den versammelten Rektoren um Futterneid ginge, das ist für einen gewählten Volksvertreter ein unangemessener Ton. Nicht nur gegenüber den Rektoren, denen ein animalisches Verhalten unterstellt wird, sondern insbesondere gegenüber den jungen Menschen, die sich in der schulischen Ausbildung befinden", kritisiert der Ortsvorsitzende Dominik Mattes. Die Junge Union kritisiert nicht, dass nach objektiven Kriterien eine Entscheidung für die Einrichtung eine gymnasiale Oberstufe gefällt werden soll. Das ist sogar geradezu zu erhoffen! Wir kritisieren die falsche Behauptung und unvollständige Ausführung Martin Hahns zu dieser Thematik. Denn die von ihm genannte Bemessungsgrundlage nach objektiven Kriterien beinhalten nicht die Aspekte wie zum Beispiel das Vorhandensein von Schulcampi mit verschiedenen Beschulungsformen, von denen im Landkreis und in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gemeinde Salem einige hervorragende vorhanden sind(Beispiel Berufsschulzentrum FN, ÜB). Eine weitere Grundlage ist die Anbindung an die Infrastruktur des ÖPNV. Auch ist das Argument, dass die GMS Salem besonders durch den Preis "Starke Schule" für eine gymnasiale Oberstufe geeignet sei, falsch. Denn dieser Preis beurteilt Schulen und die dazugehörige Beschulungsformen nicht nach der Möglichkeit, ob weitere Beschulungsformen geeignet wären, sondern erfasst und bewertet, wie es um die Lehr- und Lernentwicklung, Kompetenzförderung, frühzeitiger Berufsorientierung und dem außerschulischen Kooperationsnetz an dem beworbenen Schulstandort bestellt ist. Die Junge Union Überlingen fordert von MdL Martin Hahn, den Rücken aller vorhandenen Schulformen im gesamten Landkreis zu stärken, anstatt diese ungleich zu behandeln. Zudem erwarten wir von Hahn, dass er sich als Landtagsabgeordneter für die individuellen Stärken und Vorteile der verschiedenen Schulstandorte einsetzt, anstelle unter dem Vorwand der Gleichbehandlung eine ungleiche Position zu beziehen. JU Überlingen

Pressemitteilung

Südkurier,
18.05.2017
Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Wahlen eines neuen Vorstandes, die Ernennung eines Ehrenmitgliedes und die weitere politische Ausrichtung der Jungen Union Überlingen standen auf der Tagesordnung der Ortsjahreshauptversammlung am Freitag, 12. Mai 2017. Einstimmig wurde der bisherige Vorsitzende der Jungen Union Überlingen Dominik Mattes von den versammelten Mitgliedern in seinem Amt bestätigt. Rückblickend auf seine vergangene Amtszeit führt Mattes aus, dass diese besonders von dem Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters in Überlingen geprägt worden ist. "Ob Oberbürgermeisterwahl oder >Berliner Kissen<: Wir zeigen Initiative" resümiert Mattes in seinem Rechenschaftsbericht und betont mit Nachdruck die gute mediale Präsenz, die er weiterhin erhalten möchte. Gestärkt durch das Wahlergebnis gilt es nun, die kommende Bundestagswahl für Union zu gewinnen und gemeinsam mit dem Kandidaten der CDU für den Bundestag um das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler zu werben. Denn erklärtes Ziel ist es, so das Credo der Gäste Lothar Riebsamen (MdB) und des stellvertretenden Landesvorsitzenden der Jungen Union Baden-Württemberg, Martin Numberger, Rot- Rot-Grün im Bund zu verhindern. Dafür wird die Junge Union Überlingen mit ihren Kräften die CDU unterstützen. Mattes dankte seiner Vorstandschaft für die gelungene Arbeit. "Besonders möchte ich unserem neuen CDU Kreisvorsitzenden Volker Mayer-Lay für seine Verdienste für die Junge Union danken" sagte Mattes. Daraufhin schlug er auf Antrag der Vorstandschaft der Versammlung vor, Volker Mayer-Lay zum Ehrenvorsitzenden der Jungen Union Überlingen zu ernennen. Dieser Vorschlag wurde von den versammelten Mitgliedern einstimmig angenommen. Die Junge Union Überlingen bedankt sich bei ihren Förderern, Unterstützern und denen aus dem Vorstand ausgeschiedenen Mitgliedern.

Pressemitteilung

Südkurier,
24.02.2016
Junge Union Überlingen unterstützt den Protest der CDU

In der Ausgabe Nr.45 des 24.02.2016 unter dem Titel "CDU protestiert gegen grünes E-Mobil" berichtete der Südkurier von einer Ungleichbehandlung der Wahlkampfstände der Parteien für die kommende Landtagswahl. Die Junge Union Überlingen unterstützt Alexander Bruns und die Beschwerde der CDU gegen eine Bevorteilung des Grünen Landtagskandidaten Hahn. Die JU Überlingen kritisiert das Verhalten des Ordnungsamtes. Gerade das Ordnungsamt als Hüterin des Rechts und der Einhaltung von gesellschaftlichen Regeln hat die Aufgabe, einen fairen Wettstreit um die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Wenn dieser faire Wettstreit durch Inanspruchnahme von Sonderrechten und Missachtung der Auflagen gefährdet wird, hat das Ordnungsamt nicht erst auf Beschwerden hin zu handeln. Vielmehr muss gelten: Gleiches Recht für alle und zwar von Anfang an! Durch vorschnelle Genehmigungen ohne genaue Prüfungen des Sachverhaltes werden eben erst solche Situationen, wie sie beispielsweise jetzt vorliegt, geschaffen. Der Ortsvorsitzende der Jungen Union Überlingen Dominik Mattes ist der Meinung, dass "bei der Stadt Überlingen mit zweierlei Maß gemessen wird." "Schon bei der Plakatierung waren wir verwundert, dass wir erst nach einem Einspruch die Genehmigungen bekommen haben, im Teilort Bonndorf und in der Altstadt zu plakatieren" so Mattes. Sein Stellvertreter Leonard Tholl sieht es ähnlich. Er zeigt sich überrascht davon, dass "die anderen Mitbewerber diese ungleiche Behandlung so gelassen sehen". "Wohin uns das charmante sozialdemokratische Mobilitätskonzept in den letzten fünf Jahren hingeführt hat, ist deutlich am Zustand unserer Straßen in Baden-Württemberg zu spüren" kritisiert Tholl. Die Junge Union Überlingen spricht sich dafür aus, für die verbleibende Wahlkampfzeit genauer auf die Auflagen zu achten und deren Einhaltung im Sinne der Chancengleichheit zu prüfen.

Prävention: Junge Union in den Schulen

Südkurier,
30.09.2010
Überlingen - Die Junge Union suchte das direkte Gespräch mit den Schülerinnen und Schülern des allgemeinen Gymnasiums und den beruflichen Schulen. Aber auch um die Schulanfänger kümmerten sie sich.

"Schulanfänger! Tempo runter!" Plakate mit diesem Slogan und einem stilisierten Tachometer brachten Mitglieder in der ganzen Stadt an.

Hauptversammlung: Junge Union wählt ihren Vorstand neu

Südkurier,
09.09.2010
Überlingen - Der Ortsverband der Jungen Union wählt einen neuen Vorstand. Die CDU-Nachwuchsorganisation trifft sich am Samstag, 11.

September, 19 Uhr, zur Hauptversammlung, in der neben dem Ortsvorsitzenden und seinem Stellvertreter auch der Finanzreferent und der Delegierte gekürt werden. Überdies werden die üblichen Regularien abgewickelt.

Junge Union verjüngt sich wieder

Südkurier,
02.07.2009
Nach neun aktiven Jahren im Vorstand der Jungen Union hat Andreas Wissmann (27), der schon seit zwei Jahren zugleich den gesamten CDU-Ortsverband leitet, den Vorsitz bei der Nachwuchsorganisation in jüngere Hände gegeben. Der 17-jährige Heiligenberger Gymnasiast Markus Jerg trat seine Nachfolge an und will an die engagierte Arbeit Wissmanns anknüpfen.

Ein gut bestelltes Feld konnte Andreas Wissmann (Mitte, links) seinem Nachfolger als Vorsitzender der Jungen Union, Markus Jerg (Mitte, rechts), übergeben. Der 17-jährige Jerg konnte einen jungen Vorstand um sich scharen.

Überlingen - Nicht ohne Stolz durfte Andreas Wissmann auf sein erfolgreiches Engagement in der Jungen Union (JU) Überlingen zurückblicken. Schon zwischen 2000 und 2003 war Wissmann stellvertretender Vorsitzender gewesen, sechs Jahre lang war er Vorsitzender der Jungen Union und hatte sich mit großem Ehrgeiz um den politischen Nachwuchs der CDU bemüht. Schon 2007 wählte der CDU-Stadtverband den angehenden Juristen ebenfalls als Vorsitzenden und setzte damit ein Signal für die Verjüngung der politischen Arbeit. Wissmanns Vorgänger an der Spitze des CDU-Ortsverbands, Günter Hornstein und Heinrich Besserer, zollten ihm für die Aufbauarbeit ebenso Respekt wie Michael Jeckel als Vertreter der Kreistagsfraktion und Lothar Fritz als Fraktionssprecher im Gemeinderat.

"Mit 68 Mitgliedern ist die Junge Union in Überlingen inzwischen die größte Gruppe im gesamten Bodenseekreis", erklärte Andreas Wissmann, "sogar stärker als Friedrichshafen." Nicht nur die Mitglieder würdigten diese Leistung mit stehenden Ovationen. Auch Peter Bausenhardt aus Ehingen, stellvertretender JU-Landesvorsitzender, zeigte sich in seinem Grußwort angetan von der erfolgreichen Arbeit und ehrte den ausscheidenden Ortsvorsitzenden mit der goldenen Nadel der Jungen Union.

Andreas Wissmann erinnerte an Entwicklungen und Veranstaltungen während seiner Amtsperiode, die von zahlreichen Wahlkämpfen und spannenden Wahlen geprägt gewesen sei. Die Besichtigung des Stadtarchivs, eine Aktion zum Thema Europa und eine Sportplatzbegehung der Jungen Union mit Thomas Vogler, dem Leiter des städtischen Grünflächenamts, hob er als besondere Programmpunkte hervor.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm, heißt es. De facto gilt das auch bei Markus Jerg, dessen Vater Wilfried Jerg seit vielen Jahren bei der CDU aktiv ist. Im Kreisverband sitzt er im Agrarausschuss und wurde jetzt selbst zum Ortsvorsitzenden der CDU in Heiligenberg gewählt. Der Sohn steht nun an der Spitze der Jungen Union für Überlingen und Umgebung. Trotz der Vorbelastung durch den Vater sei er eigentlich eher zufällig zum CDU-Nachwuchs gestoßen. Erst vor zwei Jahren habe er bei einer Kreisverbandssitzung davon gehört, dass es eine eigene Organisation der Jungen Union gebe.

So schnell kann es gehen. Nun ist der 17-jährige Schüler am Staufer-Gymnasium Pfullendorf schon JU-Vorsitzender. Ein großes Programm kann man von ihm unmittelbar nach der Wahl kaum erwarten. "Jetzt müssen wir zuerst einmal die Bundestagswahl erfolgreich absolvieren", sagte Markus Jerg. Die Verjüngung geht der JU geht sogar noch weiter in die Jugend hinein. Benedikt Maaß und Bjarne Langenberger sind als neue Beisitzer gerade mal 14 Jahre alt, Carmen Beirer 15 Jahre alt.

Junge Union im Stadtarchiv

Südkurier,
09.01.2009

Über die Überlinger Stadtgeschichte hat sich der Ortsverband der Jungen Union (JU) im Stadtarchiv informiert. Dessen Leiter Walter Liehner gab einen tiefen Einblick in die städtische Historie. Aufgrund der guten Resonanz werde die JU weitere Aktionen zum Thema Stadtgeschichte anbieten, heißt es in einer Mitteilung. Zuvor wurden die Gewinner des Europaquiz vom Ortsvorsitzenden Andreas Wissmann und weiteren Vorstandsmitgliedern gekürt: Herr de Vries und Felix Schauer erhielten eine Europaflagge. Bild: Volker Mayer-Lay

Bürger stellen Fragen

Südkurier,
15.08.2008

Andreas Wissmann (Mitte), Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes, und Annette Shavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, beantworten Fragen.

Überlingen - In einem knappen Jahr ist es soweit. Dann werden - am gleichen Tag wie die Kommunalwahlen - auch die Europawahlen stattfinden. Grund genug für die Junge Union (JU) Überlingen, gemeinsam mit dem CDU-Ortsverband in der Innenstadt das Thema "Europapolitik" gemeinsam mit Bürgern aufzugreifen.

Mit dabei war Norbert Lins, der Bezirksvorsitzende der JU Württemberg-Hohenzollern. Lins ist parlamentarischer Mitarbeiter des Europaabgeordneten Andreas Schwab. Bei der Bezirksvertreterversammlung der CDU wurde Lins als Stellvertreter der Europaabgeordneten Elisabeth Jeggle auf dem vierten Platz der Landesliste Baden-Württemberg für die Europawahlen nominiert. Er beantwortete Fragen von Bürgern zur Europapolitik.

Sogar Bundesministerin Annette Schavan, die eine Zweitwohnung in Überlingen hat, ließ es sich nicht nehmen, der JU einen Besuch abzustatten. Als besonderen Höhepunkt veranstaltete die Junge Union ein Europaquiz. Wer eine bestimmte Anzahl von Fragen über europäische Länder richtig beantworten konnte, hatte die Chance, eine Fahrt für zwei Personen nach Brüssel zu gewinnen.

Andreas Wissmann wieder zum Vorsitzenden gewählt

Südkurier,
12.08.2008

Der Vorstand der Jungen Union in Überlingen. Zweiter von rechts: Vorsitzender Andreas Wissmann.

Überlingen - Der Ortsverband der Jungen Union (JU) Überlingen hat sich bei strahlendem Sonnenschein an der Deisendorfer Grillhütte zur Jahresversammlung getroffen. Dabei wurde auch der Vorstand neu gewählt.

Der Vorsitzende Andreas Wissmann konnte in seinem Rechenschaftsbericht auf ein arbeitsreiches Jahr mit vielen verschiedenen Veranstaltungen sowohl politischer als auch geselliger Art zurückblicken. In einer Grundsatzrede sprach sich Wissmann für eine Stärkung des Wählers als Souverän aus. Ob bei einem Thema wie den Oberbürgermeisterwahlen oder parteiinternen Nominierungen - wie der anstehenden Entscheidung, wer der Bundestagskandidat der CDU im Wahlkreis Bodensee wird - sei dem Bürger beziehungsweise der Parteibasis eine eigene Entscheidungsfindung zuzugestehen. "Ich denke, dass die Zeiten, in denen die Parteien so genannte Wahlempfehlungen abgeben, weitestgehend vorbei sind, und dass die persönliche Meinung der Bürger zukünftig mehr denn je gefragt sein wird", sagte Wissmann. Besonders hoffe er, dass erkannt werde, wie wichtig ein konstruktiver Gedankenaustausch zwischen Politik und Bevölkerung sei. "Nur durch direkte Gespräche und gezielte Aufklärung - gerade auch hinsichtlich unpopulärer aber notwendiger Entscheidungen - kann einer zunehmenden Politik- und Parteienverdrossenheit entgegengewirkt werden", erklärte Wissmann.

JU-Kreisvorsitzender Volker Mayer-Lay, Mitglied im Ortsverband Überlingen, lobte in seinem Grußwort den aktiven Nachwuchs der JU Überlingen. Wenn man sich das Engagement der Neumitglieder anschaue, müsse man sich um die Zukunft des Verbandes keine Sorgen machen, stellte Mayer-Lay fest. Auch der JU-Bezirksvorsitzende Norbert Lins lobte den Verband als einen der aktivsten im ganzen Regierungsbezirk. Das gleichzeitige Engagement vieler JU-Mitglieder in der örtlichen CDU müsse als Vorbild auch für andere Verbände gelten.

Gleicher Meinung war auch Gemeinderat Günther Hornstein, der als Vertreter der CDU-Fraktion zu Gast war. "Die Junge Union und die CDU sind mit ihrer gemeinsamen Arbeit auf einem sehr guten Weg." Die Verjüngung des CDU-Vorstandes im vergangenen Jahr sei für manches lang gediente Mitglied erst einmal gewöhnungsbedürftig gewesen. Inzwischen habe sich erwiesen, dass man den richtigen Weg eingeschlagen habe.

Wahlen
Bei den Wahlen wurde Andreas Wissmann erneut zum Vorsitzenden gewählt. Seine beiden Stellvertreter sind Frank Neumann und Yasmin Maaß. Geschäftsführer bleibt Tobias Hans, Finanzreferentin ist weiterhin Constanze Beirer. Zum Pressereferenten wurde Volker Mayer-Lay, zum Schriftführer Markus Jerg von der Mehrheit bestellt. Medienreferent ist für ein weiteres Jahr Gerold Roth. Die Beisitzerposten wurden besetzt durch Benita Johannsen, Christian Walter, Michael Schulze sowie Christopher Goll. Zum Kreisausschussdelegierten wurde Markus Jerg gewählt, Stellvertreter ist Christian Walter.

Ruf nach mehr Sportplätzen im Stadtgebiet

Südkurier,
16.07.2008

Sie schauten sich Sportplätze im Überlinger Stadtgebiet an: Wolfgang Panzner, Thomas Vogler, Günther Hornstein, Andreas Wissmann.

Überlingen - Um sich ein Bild über das Angebot an Sport- und Bolzplätzen im Überlinger Stadtgebiet und deren Zustand zu machen, traf sich der Ortsverband der Jungen Union (JU) am vergangenen Wochenende zu einer Sportplatzbegehung, deren erste Station der Burgbergsportplatz war. Die Aktion wurde laut JU begleitet durch den Leiter des städtischen Fachbereichs Grünflächen, Umwelt und Forst Thomas Vogler, den Rektor der Burgbergschule Wolfgang Panzner, Stadtrat Günther Hornstein als Vertreter des FC 09 sowie Anwohner und Jugendliche.

Einleitend warf Vorsitzender Andreas Wissmann die Frage auf, ob die Plätze überhaupt "vize-europameisterwürdig" seien, denn oftmals seien an Fußballtoren die Netze zerschlissen oder Rasenflächen stark abgenutzt und uneben. Thomas Vogler stellte heraus, dass die Plätze vor allem alltagstauglich sein müssten. Durch die starke Frequentierung der Plätze sei es kaum möglich, beispielsweise neuen Rasen anzusäen. Viel wichtiger sei es, das tatsächliche Angebot an kleinen Bolzplätzen, auf denen auch Basketball möglich sein sollte, in den Wohngebieten zu erhöhen. "Mitte der achtziger Jahre wurde ein Bolzplatz auf dem Burgberg weggeklagt. Heute müssen wir sehen, dass wir die Zahl an solchen Plätzen im Stadtgebiet um etwa fünf Plätze erweitern", so Vogler. Gerade in einer Zeit, in der die Themen Alkoholexzesse und Gewalt unter Jugendlichen so stark diskutiert würden, sei an die Schaffung von Alternativen zu denken, da für die betreffenden Gruppen in Überlingen einfach zu wenig angeboten werde.

Auch Günther Hornstein plädierte für eine Erweiterung des Platzangebotes. "Der FC 09 Überlingen hat inzwischen 19 Jugendmannschaften mit 400 Spielern. Der Bedarf an Sportflächen war nie so groß", sagte Hornstein. Burgbergschulrektor Panzner stellte die Wichtigkeit des Burgbergplatzes heraus: "Wir legen in der Burgbergschule großen Wert auf den pädagogischen Faktor Bewegung." Sowohl für die Pausennutzung als auch für den Sportunterricht sei der Platz unentbehrlich.. Darüber hinaus sei es ihm wichtig, dass der Platz auch für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Dass es aber gerade beim Burgbergschulplatz auch immer wieder zu Störungen kommt, konnten die anwohnenden Familien Maaß und Mouhlen berichten. So käme es häufig vor, dass der Platz nachts zweckfremd genutzt werde, indem man mit Autos darauf fahre und Gelage abhalte. Hierauf sei auch die oftmals bemerkbare Vermüllung des Platzes zurückzuführen.

Ein zweites Problem sei, dass oftmals Bälle in die Vorgärten und gegen die Fenster der angrenzenden Häuser geschossen würden. Dabei stellten die Familien die Wichtigkeit des Platzes mit keiner Silbe in Frage. Dennoch kam die Frage auf, ob man die Lage nicht durch irgendwelche Maßnahmen entschärfen könne. Thomas Vogler sagte sofort eine Absperrung zu, damit man nicht mehr mit Autos auf den Platz fahren kann. Darüber hinaus würde ein Fußballtor an eine andere Stelle versetzt werden, um die Anzahl der auf die Grundstücke geschossenen Bälle zu minimieren.

Ortstermin auf Sportplätzen

Südkurier,
02.07.2008

Überlingen - Im Rahmen einer Ortsbegehung will sich die Junge Union am kommenden Samstag, 5. Juli, gemeinsam mit dem Leiter der städtischen Abteilung "Grünflächen, Umwelt und Forst", Thomas Vogler und CDU-Stadtrat Günter Hornstein, Mitglied im Fußballclub 09, ein Bild vom Zustand der Sportplätze in der Stadt machen und die Frage erörtern, wo in diesem Bereich Nachholbedarf besteht. Gerade vor dem Hintergrund der derzeit stark thematisierten Probleme im Zusammenhang mit Jugendlichen, Alkohol und Gewalt ist es aus Sicht der Jungen Union wichtig, sich, wie sie betont, "über die Möglichkeiten der jungen Bürger zu informieren und auf eventuelle Missstände aufmerksam zu machen." Die Ortsbehung beginnt um 14 Uhr am Sportplatz der Burgbergschule. Um sich ein möglichst umfassendes Bild machen zu können, wurden die anliegenden Bürger bereits persönlich eingeladen, um über deren positive wie negative Erfahrungen zu berichten. Anschließend werden zwei weitere Sportplätze im Überlinger Stadtgebiet besichtigt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zu der Sportplatz-Besichtigung willkommen.

Andreas Wissmann bleibt Vorsitzender

Südkurier,
27.08.2007
VON FLORIAN UNGER
Die Chemie scheint nicht nur innerhalb der Jungen Union Überlingen zu stimmen. Auch die Zusammenarbeit mit dem CDU-Ortsverband funktioniert. Das wird schon allein durch Andreas Wissmann deutlich. Bei der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder den 25-Jährigen erneut zum Vorsitzenden, der seit Mitte Juni dieses Jahres auch an der Spitze der CDU Überlingen steht.

Neu gewählter Vorstand der Jungen Union Überlingen. Hintere Reihe von links: Benita Johannsen, Tobias Hans, Christian Walter, Matthias Keller und Michael Schulze. Vordere Reihe von links: Constanze Beirer, Kreisvorsitzender Volker Mayer-Lay, Andreas Wissmann und Yasmin Maaß.

Bild: Florian Unger

Überlingen - "Die Junge Union hat sich in Überlingen optimal entwickelt", sagte CDU-Gemeinderat Michael Jeckel. Er freue sich, dass die CDU so einen starken Unterbau habe. Denn die Junge Union habe wesentlich dazu beigetragen, dass die Partei wieder stärker präsent sei. Zuversichtlich gestimmt zeigte sich Jeckel bei der Jahreshauptversammlung am Grillplatz im Überlinger Stadtteil Deisendorf, dass es mit Wissmann als Vorsitzendem erfolgreich weiter gehe. Und auch Jörg Bohm, der stellvertretende Vorsitzende der Überlinger CDU, verspricht sich von der Doppelfunktion viel Energie. Wissmann werde der Stachel im Fleisch der Alten sein. Der Vorsitzende selbst will die viel gelobte Zusammenarbeit zwischen Junger Union und CDU denn auch weiter vorantreiben. "Wir müssen uns als Junge Union zu aktuellen Themen stärker positionieren", gab der 25-Jährige die Richtung vor. Im vergangenen Jahr sei schon einiges geschehen. So berichtete Wissmann von gemeinsamen Sitzungen mit der CDU oder öffentlichen Hocks zu aktuellen Themen. Auch Berichte aus dem Gemeinderat habe der JU-Vorstand in seine Sitzungen aufgenommen. Diese verstärkte Zusammenarbeit hat laut Wissmann dazu geführt, dass mittlerweile einige Mitglieder der Jungen Union im CDU-Vorstand vertreten sind. "In diesen Reihen ist von Politik- oder Parteiverdrossenheit keine Spur", stellte Jörg Bohm daher zufrieden fest und lobte auch die Kameradschaft innerhalb der Jungen Union. Dies unterstrichen die Mitglieder schon damit, dass sie ihre Jahreshauptversammlung wie auch in den Jahren zuvor auf dem Grillplatz im Überlinger Stadtteil Deisendorf abhielten und nach der Tagesordnung zu gemütlichem Grillen übergingen. Die "freundschaftliche Verbundenheit" und die vielen Aktivitäten lobte JU-Kreisvorsitzender Volker Mayer-Lay. So trafen sich die Mitglieder zu einem Ritteressen in Aulendorf oder veranstalteten ein Fußballturnier, bei dem sie auch gleich den Pokal gewannen. Eine wichtige Aktion war für Vorsitzenden Wissmann die Büchersammlung für deutsche Soldaten in Afghanistan, die bisher bei ihrem Auslandseinsatz auf deutsche Literatur verzichten mussten. "Es war uns wichtig, sich für die eigenen Landsleute einzusetzen, unabhängig davon, was man von diesem Einsatz hält", erklärte Wissmann die Motivation. In Zukunft will sich Wissmann mit der Jungen Union noch stärker in politische Diskussionen einbringen. Zunächst wollen die Mitglieder die Stadt Überlingen bei einer Begehung genauer unter die Lupe nehmen. Familien- oder Behindertenfreundlichkeit könnten laut Wissmann dabei Themen sein. "Wir wollen auf politischer Ebene ein Sprachrohr für junge Leute sein", erklärte der Vorsitzende. Die Zeit von Hinterzimmergesprächen ist für Wissmann längst vorbei. Vielmehr müssten Junge Union und CDU auf die Menschen zugehen, ihnen etwas bieten und sie einbinden. Dabei verschweigt der 25-Jährige auch nicht, dass eine Doppelfunktion durchaus zu Problemen führen könnte, kündigte aber sogleich an: "Ich werde mich nicht scheuen, sowohl bei der CDU als auch bei der Jungen Union auf den Tisch zu hauen."

"25-Jähriger führt nun die Union"

Südkurier,
16.06.2007
Eine kräftige Verjüngung des Vorstands soll dem CDU-Ortsverband neuen Schwung verleihen und die Position der Partei in der Stadt stärken. Bei der Mitgliederversammlung wählten die Mitglieder den 25-jährigen Andreas Wissmann als Nachfolger des bisherigen Vorsitzenden Heinrich Besserer (56), der nicht mehr kandidierte und künftig Schatzmeister ist.

Überlingen - "VON HANSPETER WALTER Überlingen - "Wir haben im Vorstand gut zusammen gearbeitet", erklärte Heinrich Besserer und betonte, dass er nur aufgrund der beruflichen Belastung in Verbindung mit dem Gemeinderatsmandat den Rückzug antrete. Besserer bekräftigte dies auch dadurch, dass er sich später als Schatzmeister und Nachfolger von Hans-Peter Kitt wählen ließ. "Es ist nichts schlimmer, als wenn man ein Amt nur wahrnimmt, weil es einem eine gewisse Position gibt", sagte der Rechtsanwalt, "auch wenn man es nicht mehr mit dem erforderlichen Engagement verfolgen kann." Es sei für ihn schon schwierig genug, seine beruflichen Aufgaben mit den Terminen des Gemeinderats zu koordinieren, und hier versuche er, bei den Sitzungen stets präsent zu sein. Da mit Monika Becker auch eine seiner beiden Stellvertreterinnen nicht mehr kandidiere, werde es im Vorstand eine größere Umstrukturierung geben, hatte Besserer angekündigt. Zumal sich auch Schatzmeister Hans-Peter Kitt ins zweite Glied der Beisitzer zurückzog. Besserer schlug Andreas Wissmann, den 25-jährigen Vorsitzenden der Jungen Union, als Nachfolger vor. Schon seit vier Jahren hatte der junge Jurist dem Vorstand als Beisitzer angehört. Wissmann habe sich in dieser Zeit mit der Nachwuchsorganisation enorm engagiert und sich auch im Wahlkampf intensiv eingebracht. "Er ist motiviert und hat eine starke Truppe hinter sich." Vor fünf Jahren habe er die Junge Union in einem "ähnlich ruhigen Zustand" angetroffen, blickte Wissmann zurück. Inzwischen sei es gelungen, Überlingens JU als stärksten Ortsverband im Bodenseekreis zu etablieren. "Omnipräsenz" forderte er auch künftig vom CDU-Ortsverband bei seiner Vorstellung: "Wir müssen immer auf der Straße und für die Leute da sein." Außerdem müsse der Vorstand häufiger Position beziehen, auch wenn die Fraktion eine andere Meinung hat. Mit 33 von 36 Stimmen und drei Enthaltungen wurde Andreas Wissmann schließlich in sein neues Amt gewählt. Als Stellvertreterin wurde Susen Bühler bestätigt, neben Jörg Bohm, der bislang Beisitzer war. Mit Medienreferent Clemens Walz, Schriftführer Frank Neumann und Geschäftsführer Michael Schulze wurden drei weiter JU-Mitglieder in den siebenköpfigen engeren Vorstand gewählt. "Was wir heute erlebt haben, war ein gewaltiger Schritt des Generationswechsels" erklärte Fraktionsvorsitzender Lothar Fritz: "Es war ein mutiger Schritt, dass wir das gewagt haben." Auch die Kandidatenliste bei den nächsten Kommunalwahlen 2009 werde ein völlig anderes Gesicht haben. Von einem weiteren "fruchtbaren Zusammenspiel" zwischen Fraktion und Vorstand sei er indessen überzeugt, sagte Fritz. Es sei schon ein außergewöhnlicher Vorgang, kommentierte auch Egon Stoll die Neuwahlen: "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir einmal so jung gewählt haben." Er wünsche sich, dass der neue Vorstand diese Dynamik auch umsetzen könne, die er angekündigt habe. Dazu gehört für Stoll auch, dass er die Gemeinderatsfraktion "ab und zu kitzelt". Die leiste zwar "sehr gute Arbeit im stillen Kämmerlein", doch erwarte er von der Fraktion mehr aktive Impulse in der Öffentlichkeit. "Ich bin mir sicher, dass wir nach außen gut wirken werden", griff der neue Vorsitzende Wissmann diesen Ball auf, "gerade weil wir unsere Präsenz deutlich verbessern werden." Kommentar "Jugend übernimmt"

Gastgeber erringen Turniersieg

Südkurier,
31.05.2007

Die Junge Union Überlingen hat beim Fußball-Hallenturnier den ersten Ulrich-Müller-Pokal errungen. Bild: Junge Union

Überlingen - Der Stadtverband der Jungen Union Überlingen veranstaltete erstmals ein Fußball-Hallenturnier, zu dem bezirksweit eingeladen wurde. "Dass wir dabei sogar noch den ersten Platz erlangen konnten freut uns natürlich umso mehr, dies ist wahrscheinlich auf unser wöchentliches Training zurück zu führen", sagte JU-Ortsvorsitzender Andreas Wissmann augenzwinkernd. Wissmanns Lob gilt dem Landtagsabgeordneten Ulrich Müller, der den Pokal stiftete und Namensgeber des Turniers ist. Ferner lobte Wissmann den Handball-Verein, der der JU die Küche in der Realschulturnhalle zur Verfügung stellte, sowie alle Helfer. Da Ulrich Müller aus terminlichen Gründen nicht anwesend sein konnte, wurde der Pokal von dessen Mitarbeiter Frank Neumann übergeben, welcher sich zuvor sportlich am Wettbewerb beteiligt hatte.

"aran"-Café begeistert Räte

Südkurier,
10.02.2007
VON MARTIN BAUR
Fast roch man ihn schon am Ratstisch, den "aran"-Kaffee, der bald im Rathauskeller ausgeschenkt werden soll. Problemlos, nämlich einstimmig, winkte das Gremium jetzt die zuvor vom Rosenheimer Franchise-Geber Jürgen Baur dreidimensional präsentierte Vision eines Cafés durch. Die Verwaltung darf nun Vertragsverhandlungen führen, verbunden mit der Forderung, Alternativen für die bisherigen Nutzer des Kellers zu suchen.

So soll der Rathauskeller aussehen, wenn aran-Kaffee ausgeschenkt wird und die Gäste Natursauerteigbrot mit ebensolchen natürlichen Auflagen bestellen können. Diese dreidimensionale Vision hatte Franchisegeber Baur mitgebracht.

Überlingen - Ungeachtet auch einiger kritischer Stimmen nach dem Bekannt werden des Projektes sagte der Gemeinderat jetzt begeistert Ja zu einem "aran"-Café im Rathauskeller. Einstimmig beauftragte er die Verwaltung, Verhandlungen über einen Mietvertrag mit der potenziellen Betreibergemeinschaft zu beginnen. Zuvor hatte der Vater der Franchise-Kette, Jürgen Baur aus Rosenheim, seine Idee eines auf Ursprünglichkeit und natürliche Produkte ausgerichteten Cafés in souveräner Präsentation schmackhaft gemacht. Einig waren sich die Räte aber auch, dass zwingend Alternativen gefunden werden müssen für die bisherigen regelmäßigen Nutzer des Rathauskellers. Vereinsvertreter, Künstler und Einzelhändler sorgten in der Sitzung für eine große Publikumskulisse.

Dass die Verwaltung sich ein "aran"-Café einen Stock tiefer "gut vorstellen kann", erläuterte im Ratssaal OB Volkmar Weber und verwies auf eine Belebung von Münsterstraße und Hofstatt. Voraussetzung ist allerdings die vom Denkmalamt geforderte "bauhistorische Untersuchung", das gesamte Rathaus ist als "Besonderes Kulturdenkmal" eingestuft. Eine "bauphysikalische" Analyse muss zeigen, wie sich eine dauerhafte Beheizung auf die mittelalterlichen Sandsteinmauern auswirken würde, erläuterte Mathias Haltmeyer vom Hochbauamt.

Trotz ihrer Skepsis an dem Projekt, die die Junge Union zu einer Diskussionsveranstaltung veranlasst hatte, war auch die CDU einverstanden, inklusive Fraktionssprecher Lothar Fritz, der sich aber der Stimme enthielt. Auch Michael Jeckel (CDU) ist für ein "aran" in Überlingen, weil er vom Konzept überzeugt sei. Er missbillige aber, dass erst die Initiative eines Investors zu Überlegungen führt, was mit dem historischen Keller passieren soll. "35 Jahre fällt keinem was ein, mir stinkt es, dass wir immer nur zum Reagieren gezwungen sind". Weber widersprach: "Wir sind auf Kreativität von außen angewiesen." Nutzungen, nicht nur gastronomische, seien doch immer wieder debattiert worden, meinte Lothar Thum (ÜfA), alles sei am schwierigen Brandschutz gescheitert. Speziell beim aran-Café, das ohne feuergefährlichen Küchenbetrieb auskommt, würde eine verbesserte Brandmeldeanlage ausreichen, ließ sich Axel Wieczorek ((ÜfA) von Haltmeyer bestätigen.

Durchweg begeisterten sich Fraktionen sowohl für "gute Ideen von außen" (Udo Pursche, SPD), als auch für das spezielle aran-Konzept, das viele Räte aus Konstanz, Ravensburg und auch München kennen. "Wie maßgeschneidert", fand es der begeisterte Winfried Ritsch (FWV) und Raimund Wilhelmi (FDP) gab ihm Recht, überzeugt davon, dass sich Ritsch mit seiner flammenden Rede mindestens den ersten Kaffee verdient habe.

Befürwortend auch Astrid Eilers (LBU), die allerdings deutlich Ersatz für die bisherigen Nutzer forderte und Günter Hornstein (CDU) wollte ebenfalls nur unter dieser Auflage zustimmen. Bürgermeister Ulrich Lutz versicherte, entsprechende Vorgespräche liefen bereits zum Teil.

Kommentar "Aber Vorsicht"

Ein Café im Rathauskeller? Diskutieren Sie mit im SÜDKURIER-Weblog. Der Internet-Link:

http://ueberlingen.suedblog.de

"Café im Rathaus tausendmal besser"

Südkurier,
06.02.2007

Überlingen (leb) Die Reaktionen auf das Vorhaben der Stadtverwaltung, den Betrieb für ein so genanntes "Aran-Café" im Rathauskeller zuzulassen, bleiben in dem vom SÜDKURIER im Internet eingerichteten Web-log nicht aus. Der Gemeineinderat soll in der morgen, Mittwoch, 7. Februar, 18.45 Uhr, stattfindenden öffentlichen Sitzung darüber entscheiden. Die Junge Union hatte in einer öffentlichen Veranstaltung das Thema "Aran-Café im Rathauskeller" - wie berichtet - zur Diskussion gestellt. Das Fazit der Veranstaltung: Ein Café im Rathauskeller ist nicht notwendig. Die Stimmen Nachstehend Auszüge aus dem Internetforum. Der Verein Bürgersinn, der Vorhaben der Stadtverwaltung und des Gemeinderates immer wieder kritisch begleitet, kann sich ein "Aran-Café" im Rathauskeller gut vorstellen. Vorsitzender Henning von Jagow stellt dazu fest: "Schaut man sich die entsprechenden Cafés in Konstanz oder Ravensburg an, sieht man, dass die Betreiber es verstehen, sich mit den Cafés gut in alte Gebäude einzufügen." Der Rathauskeller würde - natürlich in Absprache mit dem Denkmalamt - gerichtet und gepflegt. Für die Stadt müsste nach Ansicht des "Bürgersinns" die Einrichtung kostenneutral sein. Die Pachteinnahmen sollten dazu verwendet werden, für die bisher im Rathauskeller stattfindenden Veranstaltungen einen guten Ersatz zu finden. Da es sich um keinen Neubau handelt, ist für Henning von Jagow ein Café im Rathauskeller tausendmal besser als "ein neues Lokal auf unserem historischen Mantelkopf." Heiko Grebing hat erfahren, dass der Rathauskeller nur die Hälfte im Jahr genutzt wird. Zudem sei der Keller ein Veranstaltungsraum im richtigen Sinne auch nicht. Deshalb steht für Grebing fest: "Also fällt er auch nicht weg, wenn da ein Café reinkommt." Dass der Rathauskeller mit einem Café permanent genutzt wird, findet er deshalb ein gute Idee. Und wenn dann noch eine Einnahmequelle für die Stadt entstehe, soll es auch nicht schaden. Grebings Wunsch: "Nur sollte man vermeiden, dass aus einem Schnellschuss ein Rohrkrepierer wird." Angesichts der immer wieder im Rathauskeller stattfindenden Veranstaltungen sieht Maria Bosch die Einrichtung eines Cafés im Rathauskeller durchaus skeptisch, denn auch der Veranstaltungsraum "Kapuziner" sei ja immer wieder belegt, vor allem mit dem Sommer-Theater. Und dann die Frage von ihr: "Noch ein Café in Überlingen?" "Ein Aran-Café' ins historische Rathaus z'Ibberlinge". Für Isolde Pfaff nicht vorstellbar. Der Raum könne doch viel besser für die Vereine genutzt werden. Und weiter meint Isolde Pfaff: "Die Stadt gräbt den bestehenden Betrieben das Wasser ab, anstatt sie zu unterstützen." Und die Meinung von Günther Wendling zum Rathauskeller und Café: "Eine Freifläche oder Ruhezone mit Bänken wäre besser und würde den bereits an der Uferpromenade befindlichen Gastronomen den Umsatz nicht schmälern."

"Kein Café in den Rathauskeller"

Südkurier,
03.02.2007
VON FLORIAN UNGER
Er steht oft leer und ist doch die Anlaufstelle bei vielen Veranstaltungen. Die neuen Pläne sehen den Einzug eines "Aran-Cafés" vor. Die Zukunft des Rathauskellers in Überlingen war Thema eines politischen Stammtischs der Junge Union gemeinsam mit der Überlinger CDU im Gasthaus "Krone".

Überlingen - In nicht öffentlicher Sitzung beschäftigte sich der Überlinger Gemeinderat im November erstmals mit der Möglichkeit, dass ein Kaffeehaus in den historischen Mauern des Rathauskellers Einzug finden könnte. In der Sitzung am kommenden Mittwoch soll laut Sitzungsvorlage bereits über die Aufnahme von Vertragsverhandlungen entschieden werden. In der Diskussion von Junger Union (JU) und CDU warf diese Vorgehensweise Kritik auf. "Der Gemeinderat ist hier nicht konsequent", meinte Andreas Wissmann, Ortsvorsitzender der Jungen Union. Auch beim Rathauskeller müsse es zunächst eine Grundsatzdiskussion geben, welche Nutzung man sich vorstellen könnte. Auch JU-Kreisvorsitzender Volker Mayer-Lay kritisierte die "Schnellschüsse des Gemeinderats". CDU-Vorstandsmitglied Jörg Bohm monierte, wenn die Grundsatzdiskussion sofort in Vertragsverhandlungen übergehe, werde die Verantwortung der Stadt unterlaufen. "Es wäre interessant zu wissen, was die Einwohner vom Café-Konzept halten", meinte Benita Johannsen aus dem JU-Vorstand. Der Prozess sei versteckt abgelaufen. Dabei solle man nicht nur über das Hier und Jetzt nachdenken. Auch CDU-Fraktionsvorsitzender Lothar Fritz vermisst eine Grundsatzdebatte. Und die stellvertretende CDU-Vorsitzende Susen Bühler attestierte der Stadt Konzeptlosigkeit, was die Innenstadt angehe. "Wenn die Stadt Vertragsverhandlungen aufnimmt, ist die Sache beschlossen", warnte Wissmann. Es gehe auf keinen Fall darum, das Café-Konzept anzugreifen, vielmehr müsse man den Rathauskeller an sich thematisieren. In der Diskussion herrschte bald Einigkeit darüber, dass der Rathauskeller als multifunktioneller Raum einer breiten Öffentlichkeit erhalten bleiben sollte. "Wir sollten die Nutzbarkeit des Kellers wahren", meinte Lothar Fritz. Die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten würden durch ein Café langfristig genommen, betonte auch Bohm. Das Argument, dass im Rathauskeller einfach zu wenig stattfinde und eine Belebung der Münsterpassage notwendig sei, will Wissmann auf keinen Fall so stehen lassen. "Die Junge Union hat schon oft versucht, den Keller zu nutzen, der ist aber nicht zu vermieten", bemängelte der Ortsvorsitzende. Neben dem Kapuziner und dem Rathauskeller gebe es aber kaum noch Orte, wo Veranstaltungen für junge Menschen möglich seien. "Und dabei geht es nicht nur um Partys, sondern auch um das Vereinsleben", betonte Kreisvorsitzender Mayer-Lay. "Man könnte aus dem Rathauskeller einen schönen Raum für die breite Öffentlichkeit machen", schlug Fritz vor. Die oft ins Feld geführten leeren Kassen der Stadt will Jörg Bohm dabei nicht gelten lassen: "Das ist nicht Finanznot, sondern Ideennotstand, der hier herrscht." Schließlich fehle in Überlingen ein multifunktionaler Raum. Der Rathauskeller sollte daher nicht durch eine "Profannutzung" vergeben werden. Außerdem wurden während der Diskussionsrunde Zweifel laut, ob ein weiteres Café in Überlingen notwendig sei, zumal es sich beim "Aran"-Konzept um ein Tagescafé mit Öffnungszeiten bis 18 Uhr handelt. "Wir brauchen nicht noch ein Café in Überlingen", meinte Susen Bühler zu diesem Thema.

JU hinterfragt Café-Pläne

Südkurier,
30.01.2007

Überlingen (mba) Die Junge Union steht den Plänen, im Rathauskeller ein Tagescafé der Franchise-Kette "Aran" einzurichten, kritisch gegenüber. Mit Blick auf die nächste Gemeinderatssitzung, in der das Gremium eventuell schon über den Plan des Investors entscheiden wird, stellt sich die örtliche Nachwuchsorganisation der CDU die Frage, ob der Rathauskeller nicht als öffentlicher Raum erhalten bleiben oder man über alternative Konzepte nachdenken sollte. Wie der JU-Vorsitzende Andreas Wissmann weiter erklärt, dränge sich seiner Auffassung nach besonders vor dem Hintergrund, dass es in Überlingen an vergleichbaren Örtlichkeiten fehle, eine öffentliche Debatte auf. Zumal sich in Gesprächen herausgestellt habe, wie groß das öffentliche Interesse der Bürger an diesem Thema sei. Deshalb laden JU und CDU Überlingen gemeinsam alle Interessierten zu einem "politischen Stammtisch" zu eben diesem Thema ein. Er findet am kommenden Donnerstag, 1. Februar, 19 Uhr, im Gasthaus Krone statt. Es besteht auch die Möglichkeit, diesbezügliche Ideen und Anmerkungen an die von der JU allein zu diesem Zweck eingerichteten Email-Adresse zu senden: rathauskeller@gmx.de.

Bücher für die Soldaten

Südkurier,
15.12.2006

Mitglieder der Jungen Union Überlingen sammeln Bücher für Soldaten in Afghanistan: (von links) Jasmin Maaß, Andreas Wissmann, Oberleutnant Schlesag, Frank Neumann, Matthias Keller und Volker Mayer-Lay.

Überlingen - Der Ortsverband der Jungen Union führt eine ganz besondere Aktion durch. Die Mitglieder sammeln Bücher, die in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr den deutschen ISAF-Soldaten in Afghanistan zugeschickt werden sollen. In diesem Zusammenhang waren die Mitglieder der politischen Jugendorganisation bereits vergangenen Samstag mit einem Stand in der Innenstadt vertreten, um die ersten Buchspenden entgegen zu nehmen. "Dass eine solche Aktion durchaus sinnvoll ist, wissen wir aus erster Hand," erklärt Ortsvorsitzender Andreas Wissmann. So befinde sich das langjährige Mitglied Felix Jaud momentan im Einsatz in Kabul und habe auf die spärliche Bestückung der Standortbibliothek mit deutscher Literatur hingewiesen. Dass sich die Junge Union mit dieser Idee in guter Gesellschaft befindet, wurde ihnen von einem Überlinger Bürger lobend mitgeteilt, der sie darauf hinwies, dass schon Hermann Hesse im Ersten Weltkrieg Bücher für deutsche Soldaten sammelte. Wissmann: "Uns geht es bei der Aktion nicht nur darum, Bücher zu sammeln. Wir sehen vor allem vor dem Hintergrund der jüngsten Totenkopf-Affäre' Bedarf, Wissensmängeln innerhalb der Bevölkerung bezüglich des Einsatzes deutscher Soldaten in Afghanistan entgegenzuwirken." Um dies zu bewerkstelligen habe sich der Beratungsoffizier des Kreiswehrersatzamtes Ravensburg, Oberleutnant Schlesag, bereit erklärt, bei den Sammelterminen anwesend zu sein und eventuell auftretende Fragen fachmännisch zu beantworten. Momentan befinden sich 8500 ISAF- Soldaten aus 36 Nationen, darunter an die 3000 deutsche - in Afghanistan. ISAF unterstützt im Auftrag der Vereinten Nationen die afghanische Regierung. Um ein möglichst umfangreiches Buchangebot nach Kabul schicken zu können, hofft die Junge Union auf breite Unterstützung bei ihrem Hauptsammeltermin am morgigen Samstag, 16. Dezember. Der Stand zur Abgabe der Bücher befindet sich in der Innenstadt gegenüber des Gasthauses "Krone" oberhalb der Münstertreppe am "Ölberg". Die literarischen Werke können zwischen 10 und - abhängig von der Resonanz - 14 Uhr abgegeben werden. Die Junge Union bittet darum, nur solche Bücher abzugeben, die der allgemeinen Unterhaltung dienen. "Von der Abgabe von Fachliteratur sollte abgesehen werden", sagt Wissmann. Auch sollte möglichst darauf geachtet werden, dass sich die Bücher in qualitativ gutem Zustand befinden.

"Party and Politics" lockt neue Mitglieder

Südkurier,
23.10.2006
VON INES KEHRER
Die Junge Union Bodensee wächst: die CDU-nahen, aber doch eigenständigen Polit-Junioren haben jetzt 191 Mitglieder im Kreis. Der Vorstand ist einstimmig im Amt bestätigt. Mit Aktionen rund um das Motto "Party and Politics" spricht die "JU" vor allem Jungwähler an.

Der einstimmig gewählte Vorstand der Jungen Union Bodensee (von links): Philipp Daschmann (stellv. Vorsitzender), Frank Wissmann (Schriftführer), Andreas Wissmann (stellv. Vorsitzender), Volker Mayer-Lay (Vorsitzender), Markus Schraff (Geschäftsführer), Constanze Beirer (Finanzreferentin), Martina Mohr (stellv. Vorsitzende).
Bild: Kehrer

Überlingen - "Raus aus den Hinterzimmern" mit den politischen Diskussionen - das ist die Devise des alten und neuen Kreisvorstandes der Jungen Union Bodensee. Volker Mayer-Lay, als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt, blickt auf ein ereignisreiches Geschäftsjahr zurück: Die Ortsverbände in Überlingen, Friedrichshafen, Tettnang, Markdorf und Meckenbeuren machten mit Aktionen wie einem Wahlkampf-Wikingerschiff vor Überlingen und Immenstaad auf sich aufmerksam. Der Kreisverband richtete den Bezirkstag der Jungen Union Württemberg-Hohenzollern aus, wo die Jung-Politiker ihre Position zum Thema "Forschung und Innovation" erarbeiteten. Das lockte Europapolitiker wie Elisabeth Jeggle und Daniel Caspary ins Nussdorfer Dorfgemeischaftshaus. Ein weiterer Höhepunkt war die "Junge Bodenseekonferenz", bei der etwa 60 Vertreter von christlichen Jugendorganisationen über Europa und die Europäische Union diskutierten. Auf Schloss Maurach begrüßten sie dabei etwa einen schweizerischen Ständerat als Diskussionsteilnehmer. "Wir haben eine sehr gute Entwicklung, was die Mitgliederzahlen in den Ortsverbänden angeht", freut sich Volker Mayer-Lay über die jetzt 191 Mitglieder. "Im nächsten Jahr wollen wir die 200 knacken." Die Stimmung im Saal ist allgemein zuversichtlich. Geradezu "kommunistisch anmutende" Wahlergebnisse verkündet Sitzungsleiter Christoph Lüdtke. Sämtliche Vorstandsmitglieder sind einstimmig wiedergewählt. Neben dem geschäftsführenden Vorstand sind dort Benjamin Kreidler, Katharina Pracejus, Benita Johannsen, Michael Schulze, Frank Seeberger und Martin Arnegger als Beisitzer dabei, Clemens Walz ist Medienreferent und Maximilian Hartung kümmert sich um den Kontakt zur Presse. Geschäftsführer Markus Schraff freut sich über eine goldene Ehrennadel für seine langjährige Tätigkeit. Dem einstimmig entlasteten Team steht nun erst einmal inhaltliche Arbeit bevor: der Landestag der Jungen Union zu den Zukunftsthemen "Verkehr und Mobilität" steht vor der Tür. Dazu wird eine Delegation vom See nach Tuttlingen fahren, um ihren Standpunkt in ein Positionspapier mit einzuarbeiten.

"Freude über Mitgliederzuwachs"

Südkurier,
18.08.2006
Die Grillhütte in Deisendorf ist ein eher untypischer Ort für politische Veranstaltungen. Den Mitgliedern der Jungen Union (JU) Überlingen war sie aber gerade recht: in gemütlicher Runde führte Vorstand Andreas Wissmann durch die Jahreshauptversammlung. Wissmann selbst wurde im Amt bestätigt.

Überlingen - "Ein Highlight des Geschäftsjahrs war sicher das Wikingerschiff am Landungsplatz zum Bundestagswahlkampf", erinnert er sich. Wissmann dazu: "Eines unserer Hauptanliegen Jugendorganisation ist es, jungen Menschen die Politik vor Ort erfahrbar machen." So auch bei einer Parteienpräsentation in der Constantin-Vanotti-Schule gemeinsam mit der christdemokratischen "Mutterpartei". Informationsstände zu Wahlkampfzeiten gehörten sowieso zum Pflichtprogramm. "Damit war die CDU sozusagen doppelt vertreten", freut sich CDU-Stadtrat Lothar Fritz im seinem Grußwort. Lob und Anerkennung kommt auch vom Ortsvorsitzenden der Überlinger CDU, Heinrich Besserer, und der CDU-Kreispressereferentin Susanne Schwaderer. Die weithin spektakulärste Aktion der JU: die Landung eines Bundeswehrhelikopters auf dem Überlinger Seesportplatz. "Ein Hauch von Volksfest kam auf, wir haben Würstchen verkauft und mit dem Ausbildungsoffizier der Bundeswehr kamen einige junge Leute ins Gespräch", erzählt der Kreisvorsitzende Volker Mayer-Lay."Im Frühjahr haben wir sehr erfolgreich den Bezirkstag der Jungen Union Württemberg-Hohenzollern ausgerichtet" berichtet Andreas Wissmann weiter. "Wir haben ein Positionspapier verabschiedet, Kontakte geknüpft, und die anschließende Party ist schon legendär." Die Organisation war aufwändig und sollte am Abend der Hauptversammlung ordentlich gefeiert werden. Auch Dauerregen brachte die JU-ler nicht aus der Grill- und Feierlaune. "Wir sind als Junge Union Überlingen über die Jahre zu einem festen Freundeskreis gewachsen", sagt Wissmann. Vor der Grill-Sause standen noch die Kassenprüfung und Vorstandsneuwahlen an. Finanzreferentin Constanze Beirer wurde einstimmig entlastet. Unstimmigkeiten gab es auch bei der Vorstandswahl nicht: Alle Mitglieder sind einstimmig gewählt. Andreas Wissmann bleibt Vorsitzender, sein neuer Stellvertreter ist Frank Neumann. Schriftführer ist Christian Filusch, Finanzreferentin Constanze Beirer und Medienreferent Clemens Walz. Beisitzer bleiben Michael Schulze und Mathias Keller. Neuer Geschäftsführer ist Daniel Hahn. Zum ersten Mal im Vorstand sind Ines Kehrer als Pressereferentin und die Beisitzer Yasmin Maaß und Benita Johannsen. Im Kreisausschuss vertreten sind die Überlinger durch Ines Kehrer und ihre Stellvertreterin Yasmin Maaß. "Danke an unsere Ex-Vorstände Volker Mayer-Lay als Pressereferent und Beisitzer Dierk Wissmann. Ihr habt Euch toll engagiert", schließt Andreas Wissmann. Die Gäste der Überlinger JU schließen sich dem positiven Fazit an. Christoph Lüdtke (ehemaliger JU-Bezirksvorsitzender) und Uwe Held vom Landesvorstand lobten die Überlinger Arbeit. Stadtrat Lothar Fritz: "Ich möchte euch ermutigen, noch stärker bei kritischen Themen Stellung zu beziehen. Tretet den Alten auf den Schlips. Pocht auf Generationengerechtigkeit, es geht um Eure Zukunft."

"Die Delegierten sind gewählt"

Südkurier,
24.01.2006

Bodenseekreis - Die Junge Union hat in Immenstaad den Landtagswahlkampf eröffnet. Im Gegensatz zu den Bürgern hatten die Mitglieder der JU schon jetzt etwas zu wählen. Es standen Delegiertenwahlen für Bezirks- und Landestag an. Gewählt wurden als Landestagsdelegierte Volker Mayer-Lay und Andreas Wissmann. Als Delegierte zum Bezirkstag senden die Mitglieder Volker Mayer-Lay, Andreas Wissmann, Constanze Beirer, Philipp Daschmann, Clemens Walz, Katharina Pracejus und Martina Mohr.

"Lob für das Wahlkampfschiff"

Südkurier,
29.08.2005
Gratis-Rundfahrten waren begehrt - Originelle Idee der Jungen Union kam gut an

Überlingen (as) Immer wieder einmal konnten sich die Aktiven der Jungen Union (JU) unter dem schneeweißen Sonnendach, das sie am Samstag auf dem Überlinger Landungsplatz aufgeschlagen hatten, auf die Schultern geklopft fühlen. Denn mehrfach gab es Lob für ihre originelle Idee: Sie hatten ein den Wikingerbooten nachgebautes Holzschiff gechartert und es zum Wahlkampfschiff gemacht. Einen veritablen Klaps auf die Schulter gab es von Markus Müller, der über einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste kandidiert: "Ja, wir haben eine tolle Junge Union im Bodenseekreis." Der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes, der über die Landesliste Baden-Württemberg für den künftigen Bundestag kandidiert, verrichtete im Schichtdienst mit Andreas Schockenhoff Wahlkampfarbeit an Bord des Wikingerschiffes "Frigga". Schockenhoff hat als Direktkandidat des Wahlkreises Bodenseekreis-Ravensburg sein Mandat so gut wie sicher. Die Frigga ist ein auf der Insel Pöhl in der Wismarer Bucht erbautes Schwesternschiff zur "Wikinger-Saga", mit der der Abenteurer Burkhard Piefke den Atlantik überquerte. "Unsere Idee war es, mit dem Wikingerschiff einen Kontrast zu den üblichen Wahlkampfveranstaltungen in Hinterzimmern zu setzen", erklärte Volker Mayer-Lay dem SÜDKURIER. "In einer ungezwungenen Atmosphäre sollen die Leute unsere Kandidaten kennen lernen und ihre Fragen und Anliegen loswerden können." Anfangs muss der Kreisvorsitzende der Jungen Union unter den Passanten noch um Passagiere anheuern. Bald hat sich aber herumgesprochen, dass der 20-minütige Törn vor der Münsterstadt-Silhouette nichts kostet. Von da an waren die Plätze auf dem zehn Meter langen Wikingerschiff dann meistens voll belegt. Für die Wahlkampfaktion haben Thilo und Tankred Kauf ihre "Frigga", auf der sie sonst Erlebnisfahrten auf dem Bodensee anbieten, zu einem Freundschaftspreis zur Verfügung gestellt, weil sie Mitglied der Jungen Union sind. Über ein Dutzend Mal sticht die "Frigga" in See. Die ersten paar Rundfahrten ist MdB Schockenhoff mit an Bord. Dann muss er weiter nach Aulendorf und Friedrichshafen. Auch dort wartet Wahlkampfarbeit. Den restlichen Samstag macht deshalb Markus Müller Dienst auf der "Frigga". Mit Seekrankheit hat er kein Problem. Locker sitzt er auch bei der letzten Fahrt noch auf der Bordwand und lässt seine Mitfahrer wissen: "Ich bin froh, dass das Bundesverfassungsgericht die Neuwahlen gut geheißen hat und so für Deutschland die Chance gegeben ist, die Wende herbeizuführen. Ich will Ihnen aber jetzt keine großen Geschichten erzählen, Sie sollen auch den Blick auf das herrliche Überlingen genießen können." So manchen Passagieren waren dann Gespräche mit dem Bundestagskandidaten aber doch wichtiger. Sie rankten sich vom Kündigungsschutz über die Verlängerung von Arbeitszeiten bis zur Kinderbetreuung und Landwirtschaft über nahezu alle Politikfelder.

Infos über die Erlebnisfahrten mit dem Wikingerschiff-Nachbau Frigga gibt es über Telefon 0176/2233
56.

"Der Traum vom Fliegen"

Südkurier,
08.06.2005
Junge Union Überlingen holt Bundeswehr Hubschrauber nach Überlingen.

Überlingen - Trotz Anfangs noch starken Regens fanden sich am Samstagvormittag etliche Schaulustige auf dem Überlinger Seesportplatz ein, um die von der Jungen Union Überlingen organisierte Landung eines Bundeswehrhelikopters mitzuerleben. Nachdem Hauptmann Norbert Böttger - selbst wohnhaft in Überlingen - seinen Beobachtungs- und Verbindungshubschrauber vom Typ BO 105 punktgenau auf der Sechzehnmeterlinie gelandet hatte, wurde die Maschine für das Publikum freigegeben. Böttger und seine zwei Mann und eine Frau starke Crew ließen die Besucher an ihrem Fachwissen teilhaben und erklärten gerne ausführlich die Funktionsweise des Helikopters, wobei den Anwesenden währenddessen die Möglichkeit gegeben wurde, selbst ins Cockpit zu sitzen und den Steuerknüppel in die Hand zu nehmen. Einige ehemalige Wehrdienstleistende plauderten mit den Soldaten des Heeresfliegerstandorts Laupheim über den Dienst bei der Bundeswehr aus dem Nähkästchen und der ein oder andere dachte mit Wehmut an die Zeit zurück, als er selbst eine Uniform trug. Für Fragen über den Wehrdienst und die Möglichkeiten einer Ausbildung oder eines Studiums beim Bund war ein Wehrdienstberatungsoffizier zugegen, der mit manchem angehenden Wehrdienstleistenden ins Gespräch kam. Die Möglichkeit eine Helikopterlandung hautnah mitzuerleben nutzten aber auch viele Familien mit ihren Kindern. Gerade für die Jüngsten war das Wochenende spätestens dann gerettet als sie stolz wie Oskar mit Fliegerhelm und heruntergeklapptem Visier im Cockpit sitzen durften. Ein Hauch von Volksfeststimmung kam am Nachmittag auf, als die Sonne sich öfters blicken ließ, und sich die Schaulustigen am Stand der Jungen Union niederlassen und sich mit einer Grillwurst und Getränken stärken konnten. Um 16 Uhr war es dann für die Heeresflieger wieder Zeit aufzubrechen. Nach einem imposanten Start drehte der Heli eine Ehrenrunde und brauste noch einmal im Tiefflug über den Seesportplatz.

"Mix aus Party und Politik kommt an"

Südkurier,
09.03.2005
Junge Union Überlingen zieht zufriedene Bilanz zu 2004 - Landesvorsitzender spricht bei der Jahreshauptversammlung

Der Vorstand der Jungen Union Überlingen: Auch in diesem Jahr planen die Jungmitglieder der CDU wieder verschiedene Aktionen.

Überlingen - Einen ganz besonderen Gast durfte die Junge Union Überlingen zu ihrer mit rund 30 Mitgliedern gut besuchten Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Zum grünen Baum" willkommen heißen: den Landesvorsitzenden der Jungen Union Baden-Württemberg, Thomas Bareiß. In seinem Grußwort sprach Bareiß über die großen Probleme Deutschlands. Diese bestehen in seinen Augen darin, dass die Deutschen im internationalen Vergleich zu wenige Kinder bekommen und zu wenig arbeiten würden. "Wenn wir unseren deutschen Lebensstandard mit dem in anderen Regionen der Welt oder auch in der EU vergleichen, so geht es uns immer noch sehr gut", so der Landesvorsitzende. "Aber um diesen hohen Standard auch in Zukunft halten zu können, müssen wir Deutschen wieder mehr leistungsbezogen denken." Sorgen bereitet Bareiß auch die demographische Entwicklung im Land: "Wenn der Trend anhält, dass die Deutschen kaum noch Kinder bekommen, so gibt es in 40 Jahren nur noch eine erwerbstätige Person, die für meine Rente aufkommt", so der Chef der Landes-JU. Das heutige Rentensystem sei nicht zukunftsträchtig. Der Bürger müsse in Zukunft mehr Eigeninitiative ergreifen und selbst durch Versicherungen für seine Rente vorsorgen. In seinem Rechenschaftsbericht konnte der Vorsitzende der Jungen Union Überlingen, Andreas Wissmann, auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. "Wir haben es im letzten Geschäftsjahr wieder geschafft, eine gute Mischung aus Party und Politics auf die Beine zu stellen", so der 23-jährige Jurastudent. Wissmann wies auf das "Galgengespräch" mit Staatsminister Ulrich Müller zum Thema ÖPNV, auf die Jugendumfrage im Rahmen des Kommunalwahlkampfes und auf die Testfahrten mit dem Anrufsammeltaxi (AST) und dem "Linzgau Nachtbus" hin. "Die JU Überlingen hat mit solchen Aktionen gezeigt, dass ihr die Anliegen der jungen Generation in unserer Heimatstadt wichtig sind", so der Ortsvorsitzende. Ein weiteres Zeichen hierfür sei der ungebremste Mitgliederzuwachs des Ortsverbandes. Wissmann blickte in seinem Bericht auch zurück auf die Teilnahme der JU am Promenadenfest, die Stadtführung durch das historische Überlingen, die JU-Grillparty im Sommer und die Veranstaltung einer Party im Westbahnhof. Auch für das kommende Geschäftsjahr hat die Junge Union schon Ideen: So sind neben kritischen Stadtbegehungen durch Überlingen eine weitere Teilnahme am Promenadenfest und eine Aktion zum Thema Bundeswehr fest geplant. Andreas Wissmann wurde von den Mitgliedern deutlich im Amt des Ortsvorsitzenden bestätigt, ebenso Clemens Walz als stellvertretender Ortsvorsitzender und Medienreferent, Frank Neumann als Geschäftsführer und Volker Mayer-Lay als Pressereferent. Neu besetzt wurden die Ämter des Finanzreferenten durch Constanze Beirer und des Schriftführers durch Christian Filusch. Als Beisitzer wurden Matthias Keller, Michael Schulze und Dierk Wissmann gewählt. Als Delegierter zum Kreisausschuss wurde Christian Filusch von der Mehrheit bestellt. Sein Stellvertreter ist Marco Schmidt. In seinem Schlusswort verabschiedete Wissmann die Vorstandsmitglieder Susen Bühler (Finanzen) und Bianca Kübler (Schriftführerin), die zukünftig ihr Engagement in der Jungen Union aus persönlichen Gründen zurückstellen müssen.

"Mobilität ein wichtiges Gut"

Südkurier,
07.12.2004
Junge Union organisiert Diskussionsrunde zum öffentlichen Personennahverkehr

Überlingen (flu) Viele Menschen sind täglich auf ihn angewiesen und so gut wie jeder hat den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) schon einmal in Anspruch genommen. Mit der Frage, wie es um den ÖPNV zu Zeiten leerer Kassen bestellt ist, beschäftigte sich die Junge Union (JU) bei einer Diskussionsrunde im "Galgenhölzle". "Ist ÖPNV Luxus?" fragte Moderatorin Astrid Herrmann, Kreisvorsitzende der JU Konstanz, die Experten-Runde. Dies verneinte Wilfried Franke, Leiter des Kreisentwicklungsamtes des Bodenseekreises: "Wir brauchen den ÖPNV, um unsere Mobilität zu sichern." Vor allem Schüler und ältere Menschen seien darauf angewiesen. Was die Schülerbeförderung anlangt, sagte der ehemalige baden-württembergische Verkehrsminister und heutige Staatssekretär Ulrich Müller eine steigende finanzielle Belastung für die Eltern voraus. Jürgen Löffler, Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Bodo, nannte die Ursache für die steigenden Preise: Durch die Kürzung der staatlichen Zuschüsse würde Geld fehlen. Bisher gebe es allerdings kein en Beschluss, die Eigenanteile zu erhöhen, stellte Franke fest. Müller macht sich kaum Sorgen um die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs. Es habe in den vergangenen Jahren eine "gigantische Entwicklung" mit zahlreichen Verbesserungen gegeben. Und auch Löffler machte einen wesentlichen Fortschritt durch den Bodo-Verbund deutlich. Der öffentliche Personennahverkehr sei in Überlingen gut ausgebaut. Dies sei allerdings kein Schlusspunkt, sondern erst ein Anfang. Der Linzgau-Nachtbus und das Anrufsammeltaxi wurden mittels einer Umfrage der JU Überlingen unter die Lupe genommen - wir berichteten. Zufrieden mit dem Angebot waren die Befragten, aber an der Abfahrtszeit des Nachtbusses wurde ebenso Kritik geübt, wie an der Tatsache, dass die Angebote zu wenig bekannt seien. "Wir haben nicht die Wertschöpfung, um viel in Werbung investieren zu können", erklärte Bodo-Chef Löffler. Man habe ein gutes Angebot aufgebaut, nun müsse dies ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden, stellte Franke fest. Müller forderte, der ÖPNV müsse konkurrenzfähig und das Image verbessert werden. "Die Akzeptanz hängt wesentlich vom subjektiven Wohlbefinden und auch von der Fahrzeugqualität ab", stellte er fest. Dass manche für den ÖPNV eingesetzte Fahrzeuge überfüllt sind, wurde von einer Zuhörerin als ein Grund für die fehlende Akzeptanz genannt. Die Angebote müssten noch besser der aktuellen Kundennachfrage angepasst werden, war sich die Diskussionsrunde einig. Die Zeiten mit großen Investitionen im ÖPNV sind aufgrund der schlechter werdenden finanziellen Rahmenbedingungen vorbei, war sich die Runde einig. Vielmehr gehe es jetzt darum, den Bestand zu erhalten und das Angebot der Nachfrage anzupassen. "Die Mobilität ist ein wichtiges Gut, das auch in Zeiten leerer Kassen nicht vernachlässigt werden darf", stellte Silvio Matt, Niederlassungsleiter des Busunternehmens RAB, fest.

JU nimmt Abendverkehr unter die Lupe

Südkurier,
15.04.2004
Für Fahrten in die Innenstadt - CDU-Nachwuchs wählt Vortand neu - Andreas Wissmann bleibt Vorsitzender

Leiten den Ortsverband Überlingen der Jungen Union: (von links) Clemens Walz, Susen Bühler, Bianca Kübler, Michael Allweier, Volker Mayer-Lay, Matthias Keller, Frank Neumann, Andreas Wissmann. Auf dem Bild fehlt Joseph Pochhammer.

Überlingen - "Wir müssen uns unserer Verantwortung als einzige politische Jugendorganisation im Einzugsgebiet auch weiterhin bewusst bleiben," forderte der Vorsitzende des Ortsverbandes der Jungen Union (JU), Andreas Wissmann, anlässlich der Jahresversammlung. So plant die Junge Union, die öffentlichen Verkehrsmittel und die damit verbundenen Möglichkeiten der Jugend auch abends von außerhalb in die Innenstadt und wieder nach Hause zu kommen, genauer unter die Lupe zu nehmen. "Dass wir es mit unserem Engagement für die jüngere Generation ernst meinen und tatsächlich etwas bewegen wollen, zeigt schon, dass bei den Kommunalwahlen im Juni dieses Jahres sechs Mitglieder der JU auf der CDU-Liste zum Stadtrat und zwei für den Kreistag kandidieren werden," führte Wissmann weiter aus. Der weiterhin ungebremste Mitgliederzuwachs im Ortsverband stelle des Weiteren ein untrügliches Zeichen dafür dar, dass die Arbeit der JU bisher durchaus von der Zielgruppe der 14- bis 35-Jährigen gewürdigt werde. Andreas Wissmann wurde von den Mitgliedern deutlich im Amt des Ortsvorsitzenden bestätigt, ebenso Frank Neumann als Geschäftsführer und Volker Mayer-Lay als Pressereferent. Neu besetzt wurden die Ämter des stellvertretenden Ortsvorsitzenden sowie des Homepage- und Medienreferenten durch Clemens Walz, des Finanzreferenten durch Susen Bühler und des Schriftführers durch Bianca Kübler. Als Beisitzer wurden Matthias Keller, Joseph Pochhammer und Michael Allweier gewählt. Als Delegierter zum Kreisausschuss wurde Frank Neumann von der Mehrheit bestellt. In seinem Schlusswort verabschiedete Wissmann die Vorstandsmitglieder Tobias Seufert (Homepage und Medien), Tobias Röhricht (Finanzen) und Felix Jaud (Stellvertreter), die zukünftig allesamt ihr Engagement in der Jungen Union aus persönlichen Gründen zurückstellen müssen. Gerade der Verlust Jauds als Vorstandsmitglied treffe die JU schmerzlich. Als "Mitglied der ersten Stunde" der Überlinger JU habe er maßgeblich zum Aufschwung des Ortsverbandes beigetragen. Wissmann blickte in der Bilanz des Ortsverbandes auch auf ein, wie er sagte, "überaus erfolgreiches Geschäftsjahr" zurück: Zur Auftaktveranstaltung der sogenannten "Galgengespräche" gegen Ende des letzten Jahres gelang es beispielsweise, den JU-Landesvorsitzenden, Thomas Bareiß, nach Überlingen zu holen. In lockerer Atmosphäre wurde mit ihm offen und direkt über politische Themen aus allen Bereichen diskutiert. Nach der durchweg positiven Resonanz auf diese Veranstaltung will die Junge Union auch weiterhin interessante Gesprächspartner zur öffentlichen Gesprächsrunde einladen. Ganz im Sinne des Mottos der Jungen Union "Party&Politics", versuchte der Ortsverband auch der Jugend etwas zu bieten: Zum ersten Mal schaffte es die JU mit einem eigenen Stand am Promenadenfest teilzunehmen, an dem einem vornehmlich jüngeren Publikum mit heißen Samba-Rhythmen und Tanzeinlagen sowie ausgefallenen Getränken einiges geboten wurde. Einen weiteren Höhepunkt stellte die Beach-Party im Sipplinger Strandbad dar, bei der man rund 400 Jugendlichen bis in die frühen Morgenstunden die Möglichkeit bot, am Ufer des Bodensees ausgelassen zu feiern.

Junge Union will Sprachrohr sein

Südkurier,
22.03.2003
Andras Wissmann zum Vorsitzenden gewählt - Tankred Kauf kandidierte nicht mehr

Leiten den Ortsverband Überlingen der Jungen Union: (von links) Clemens Walz, Susen Bühler, Bianca Kübler, Michael Allweier, Volker Mayer-Lay, Matthias Keller, Frank Neumann, Andreas Wissmann. Auf dem Bild fehlt Joseph Pochhammer.

Überlingen - Wechsel an der Spitze der Jungen Union Überlingen: Der bisherige Vorsitzende, Tankred Kauf, stellte sich bei der Jahresversammlung aufgrund seines Studiums nicht für eine dritte Amtsperiode zur Verfügung. Sein Amt übernahm der bisherige stellvertretende Vorsitzende, der Jura-Student Andreas Wissmann, der mit dem Kreisvorsitzenden Julian Slawik und den anwesenden Mitgliedern die herausragende Arbeit Kaufs würdigte und sich im Namen aller bedankte.

"Unsere Funktion als Sprachrohr der Überlinger Jugend muss ausgebaut werden. Allein aufgrund der Tatsache, dass wir die aktivste politische Jugendorganisation in unserem Einzugsgebiet darstellen." - Andreas Wissmann Vorsitzender der Jungen Union Überlingen

Die Vorstandsbesetzung
Neu besetzt wurden die Ämter des stellvertretenden Ortsvorsitzenden durch Felix Jaud, des Geschäftsführers durch Dominik Knauer, des Schriftführers und Pressereferenten durch Volker Mayer-Lay und des Veranstaltungsreferenten durch Alexander Knauer. In ihren Ämtern bestätigt wurden der Finanzreferent Jörg Munck und der Medienreferent Tobias Seufert, dem der bisherige Vorstand für die Einrichtung einer Homepage (www.ju-ueberlingen.de) ein großes Lob aussprach. Bei den Wahlen der Beisitzer konnten sich Frank Neumann, Martin Scheel und Joseph Pochhammer durchsetzen. Als Delegierter zum Kreisausschuss wurde Volker Mayer-Lay von der Mehrheit bestellt.

"Unsere Funktion als Sprachrohr der Überlinger Jugend muss ausgebaut werden. Allein aufgrund der Tatsache, dass wir die aktivste politische Jugendorganisation in unserem Einzugsgebiet darstellen." - Andreas Wissmann Vorsitzender der Jungen Union Überlingen

Zu Gast war auch Christoph Lüdtke, der amtierende Bezirksvorsitzende der Jungen Union Württemberg-Hohenzollern. Er gratulierte Kauf für die erfolgreiche Arbeit im Orts- und Kreisverband, die ihm auch über die Grenzen des Bodenseekreises hinaus einen hohen Bekanntheitsgrad eingebracht hat. "Der enorme Mitgliederzuwachs und das ausgezeichnete Verhältnis zum Kreisverband sprechen für sich," sagte Lüdtke. Besonders würdigte er die Aktionen im vergangenen Bundestagswahlkampf, allen voran die Veranstaltung mit dem Wikingerschiff "Frigga" an der Uferpromenade. Dem neuen Vorstand wünscht er viel Erfolg für das kommende Geschäftsjahr. Angesichts der bisherigen Aktivität und des erstaunlichen Mobilisierungspotentials habe er keine Bedenken einer weiterhin aktiven und erfolgreichen Arbeit.

Prominente Politiker
Der neue Ortsvorsitzende Wissmann legte bereits einige Punkte seines Konzepts für die nächste Periode vor, das unter anderem Veranstaltungen mit prominenten Politikern und Workshops zu diversen Themenbereichen umfasst. Wissmann weiter: "Unsere Funktion als Sprachrohr der Überlinger Jugend muss ausgebaut werden. Allein aufgrund der Tatsache, dass wir die aktivste politische Jugendorganisation in unserem Einzugsgebiet darstellen." Zum Abschluss bemerkte Kauf, dass der Jungen Union Überlingen eine engere Zusammenarbeit mit dem CDU-Ortsverband sehr am Herzen liege. Dem neuen Vorstand attestierte er die Kompetenz, die vor ihm liegenden Aufgaben meisterlich zu bewältigen.

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